STARFIELD – Alle Infos zu Bethesdas Space-RPG.

Es ist der 12.05.2022 und Bethesda lässt auf dem Xbox Bethesda Showcase nach etlichen Jahren, mehreren Teasern, einigen Artworks und Entwickler-Videos die große Katze aus dem Sack. Wir wissen nun wie Starfield aussieht, haben einen Einblick in das Gunplay bekommen, in welchen Dimensionen es sich abspielt, und vieles mehr. Wir werden diese erste Gameplay-Präsentation jetzt mal ordentlich auseinander nehmen!

Once Upon a Time in Space

Vor ca. 5 Jahren kam Bethesda mit einem kleinen kurzen und beinahe nichtssagenden Teaser um die Ecke. Er zeigte einen Planeten, schwank nach unten zu einem Satelliten und zeigte lediglich das Logo von Starfield. Damit ließ uns der Entwickler eine ganze Weile im Regen stehen. Dabei entstanden über die Jahre die wildesten Spekulationen. Das naheliegendste war, ein Skyrim im Weltraum, oder doch ein Strategiespiel? Keiner wusste was Starfield werden sollte. Bis 2021!

Zum Xbox Showcase 2021 war es dann endlich so weit, Bethesda Game Studios zeigte mit einem allerersten Teaser in welche grundlegende Richtung das neue Space-RPG und erste neue IP nach The Elder Scrolls gehen wird. Danach entstand ein regelrechter Hype. Skyrim im Weltall, mit einer spannenden Geschichte? Wie geil ist das denn? Dazu beeindruckte der Teaser mit einer sehr detailreichen Grafik und machte Lust auf mehr. Sogar ein Release-Datum wurde direkt gedropt. Am 11. November 2022, und damit genau 10 Jahre nach dem Release von Skyrim, sollten wir das Universum von Starfield erkunden können. Im Mai wurde dann aber relativ überraschend der Release auf die erste Hälfte 2023 verschoben.

Ein kurzer Teaser zu Starfield. Das erste Lebenszeichen nach 5 Jahren.

Nach dem Showcase wurde dann die Marketing-Kampagne zu Starfield gestartet. In regelmäßigen Abständen veröffentlichte Bethesda Concept-Arts, Infohäppchen und Entwickler-Videos mit zahlreichen Infos zu verschiedensten Themen. Dabei ging man auf den Sound ein, auf VAS-119 – unseren Robobegleiter, den Artstyle von Starfield und vieles vieles mehr. All diese Videos könnt ihr euch hier anschauen. Auf den Concept-Arts waren dann auch ersten Planeten, Rassen, Spaceships, Fraktionen und vieles mehr zu sehen. Fans des RPGs konnten somit Monat für Monat immer kleine Infohäppchen bekommen.

Was ist den Starfield nun eigentlich?

Fest steht, Starfield wird ein Open-World-RPG ähnlich wie The Elder Scrolls, nur viel viel größer was die Ambitionen und auch Dimensionen anbelangt. Obwohl der Begriff “Open-Universe” hier wohl der eindeutig bessere wäre. Man wird durch diverse Galaxien reisen können, auf bis zu – laut Todd Howards Aussage – 1000 Planeten landen können und da, verschiedenste Quests erleben. Wie das Questdesign dabei aussieht, dazu gibts bisher noch keine Infos.

Hier geht der Punk ab, der Nasa-Punk!

Im Gegensatz zu anderen Spielen wie Mass Effect, Halo, oder ein Destiny, soll Starfield deutlich mehr an der Realität angesiedelt sein. Dennoch weitergedacht ins Jahr 2330, was Technologien, Waffen, Sternensysteme und den Zustand der Planeten betrifft. Bethesdas Lead Artist Istvan Pely selbst bezeichnete den Artstyle auch treffend als “Nasa-Punk”. Dazu sagte er…

“Wir wollen einen sehr realistischen Ansatz. Du kannst eine Linie von heutiger Weltraumtechnologie aus ziehen und von da in die Zukunft extrapolieren, sodass es glaubwürdig und nachvollziehbar ist.”

Es gibt dennoch Aliens!

Trotz aller Nähe zur Realität, lässt man sich hier und da ein paar künstlichere Freiheiten. Soll heißen, es wird es Aliens geben! Dazu gab es in dem Gameplay-Video auch schon ein paar zu sehen.

Einige wurden nur kurz gezeigt und bei manchen erkannte man am Lebensbalken den Namen. Unter anderem die Kreet Stalker (beheimatet auf dem Planeten Kreet), ein Siren, schwimmende Metropus Floater und ein krabbenartiger Hexapod. Das werden aber mit höchster wahrscheinlichkeit nicht alle alienartige Tierchen sein, die sich auf den zahlreichen Planeten befinden. Wer weiß, was sich auf bis zu 1000 Planeten alles versteckt!

Planeten en Mass

Eine Open World ist euch nicht genug? Wie wäre es denn mit einem Open-Universe? Man hörte und staunte nicht schlecht als Todd Howard sagte, dass es in zig Galaxien über 1000 Planeten zu erkunden geben würde. Und diese Planeten wären auch noch vollständig erkundbar. Trotz allem sollte man hier seine Erwartungen bremsen und vorsichtig sein. Nicht alle Planeten werden zu 100% erkundbar sein, geschweige den von Hand gebaut. Denkbar wäre, dass man storyrelevante Orte/Planeten per Hand baut und unbewohntes Land, was schlicht nur Ressourcen liefert, prozedural generiert. Denn diese schier wahnsinnige Masse an erkundbaren Planeten, würde wohl jeglichen Anspruch an qualitativ hochwertigen Content sprengen.

Was aber sicher gilt und auch schon gezeigt wurde ist, dass es auf den zahlreichen Planeten, eine große Vielfalt an unterschiedlichen Biomen gibt. Von modernen futuristischen Mega-Metropolen (New Atlantis), bis hin zu reinen Wüsten- und Dschungelplaneten, leicht bevölkerten kleinen Dörfern, Kraterlandschaften wie dem Mond, Waldplaneten, Schneeplaneten, Planeten komplett mit Wasser bedeckt (siehe Concept Arts) und teils sehr abstrakte Welten. Dabei wird man nicht komplett nahtlos von Planet zu Weltall reisen können. Laut Todd Howards jüngsten Aussagen, wurde früh entschieden, das dies 2 Realitäten darstellt. Eine im Weltall und eine auf den Planeten.

Folgende Planeten wurden im Gameplay-Reveal namentlich erwähnt:

  • Kreet, ein Mond von Anselon, zu sehen auf dem es ein Labor gibt.
  • New Atlantis, ein Planet im Sternensystem Jemison, der eines dieser Mega-Metropolen beinhaltet.
  • Paradiso, auf dem eine Dschungellandschaft existiert.

Dazu gab es einige Bilder von cyberpunkartigen Städten und kleineren Dörfern. Was davon “komplett” begehbar und letztendlich erkundbar ist, steht – sorry – noch in den Sternen! Langeweile sollte aber mit der Menge an optischer Vielfalt keine aufkommen. Insgesamt sei gesagt, das es im gesamten Spiel 4 Großstädte auf 1000 Planeten geben wird. Hört sich im ersten Moment erstmal sehr wenig an. Aber argumentiert wurde dies, das man damit die Weite und auch Leere des Alls vermitteln will.

Welche Cyberpunk-Metropole das wohl ist?

Umfangreiche Charakterstellung

In jedem guten RPG gehört es zum guten Ton einen umfangreichen Charakter-Editor zu haben, indem wir unsere ersten 20h verbringen, um auch haargenau den Helden zu erstellen, der wir immer sein wollten. Ok, Scherz beiseite! Starfield wird sehr sehr viele Optionen bieten, unseren eigenen Charakter nach Belieben anzupassen. Es soll der bisher größte Charakter-Editor in einem Bethesda-Spiel sein.

Beginnen tun wir dabei mit unserer grundlegenden biometrischen Herkunft. Soll heißen, welche Gene besitzen wir. Aus welchem Holz sind wir eigentlich geschnitzt? Welches Geschlecht haben wir? Dies festgelegt, beginnen wir unseren Körper zu formen. Sind wir eher die dünne Zaunslatte, oder doch schon eher ein Schrank, muskulös, oder doch was ganz anderes? Der Regler lässt euch da praktisch freie Wahl.

Als nächstes kommt Frisur, Hautfarbe, Augen, sowie deren Farben dran, sogar der Laufstil lässt sich definieren. Wie die Regler vermuten lassen, gibt es auch hier schier unendliche Einstellmöglichkeiten. Ja, diesen Satz werdet ihr nun noch oft lesen, weil es nunmal so ist! Im Tab Background wählen wir dann, ähnlich wie in Cyberpunk 2077, unseren Lebenspfad aus. Dabei gibt es aber nicht nur 3 sondern sagenhafte 16 Stück. Einen ausgewählt, verleiht euch dieser 3 bestimmte Startskills. Als Beispiel sei hier der Combat Medic genannt, dem seine Medi Packs 10% mehr heilen.

Als letzten Schritt wählen wir dann noch persönliche Eigenschaften aus, die uns als Charakter ausmachen. Das heißt, sind wir eher Intro- oder Extrovertiert. Sind wir ein guter Problemlöser, oder eher ein unbeliebter Held? Eure Wahl, eure Geschichte!

Hey, da fehlen noch Skills! Stimmt! Wir haben, wie in einem RPG üblich, anfangs einige Skillpunkte zu vergeben, die wir in mehreren Skill-Trees (Physical, Social, Combat, Science und Tech) verteilen können. Später im Spiel, verdient ihr euch dann weitere Skillpunkte um wiederum noch mehr coole Skillls freizuschalten. Jeder Skill lässt sich dabei in 4 Stufen hochleveln.

Wir können jeden Skill in bis zu 4 Stufen hochleveln.

Visionen und Artefakte – die Story

Starfield soll, wie bereits erwähnt, durch und durch ein RPG werden. Mit jeder Menge Quests, bestehend aus Haupt- und Nebenquests. Dabei soll in der Geschichte neben kleineren persönlichen Geschichten, lustigen Quests, es um die großen Fragen der Menschheit gehen. Dennoch wird der Start für alle Spieler gleich sein. Im Jahr 2330 entdecken wir bei unserer Arbeit ein Artefakt, was zu allem Überflüss bei uns auch noch Visionen auslöst. Mit diesem Vorfall erwecken wir die Aufmerksamkeit der Constellation, einer Truppe von letzten Weltraumforschern, die genau diese Artefakte wissenschaftlich untersucht. Warum und wieso diese Artefakte so interessant sind, und warum die Constellation diese erforschen will, ist noch nicht bekannt.

Eines dieser Artefakte das die Constellation erforscht.

Die Suche nach den anderen Artefakten wird uns dabei quer durch das Universum schicken und an die verschiedensten Orte bringen. Die Hauptkampagne soll dabei, laut jüngsten Berichten, um die 30-40h lang sein. Ich denke aber ihr werdet mindestens doppelte brauchen, wenn ihr Nebenquests, kleinere Challenges und das einfache Erkunden des Alls bzw. anderer Planeten mit einrechnet.

Neben der Constellation werdet ihr auch auf andere und teils feindliche gesinnte Fraktionen treffen, denen ihr aber dennoch beitreten könnt. Bisher bekannt sind:

Die United Colonies

  • mächste Fraktion im Spiel
  • lag 20 Jahre mit dem Freestar Collective im Streit
  • die militärisch stärkste Fraktion
  • beheimat in New Atlantis
  • Konfliktbehaftet in Grenzgebieten mit den Crimson-Piraten

Vanguard

  • Teil der United Colonies

MAST

  • Teil der United Colonies und von Vanguard

SysDef

  • Teil der United Colonies

Das Freestar Collective

  • zweitgrößte Fraktion im Spiel
  • beheimatet in der Stadt Akila Town
  • war hochstwahrscheinlich mal eine Teil der United Colonies

Die Crimson Fleet

  • loser Zusammenschluss einzelner Piratenkapitäne
  • unterbrach die Operationen der Freestar Collective/Vereinigten Kolonien
  • kein Austritt mehr möglich, der Tod ist der einzige Ausweg

Constellation

  • Gruppe von Wissenschaftlern, Abenteurern, Kundschaftern und Forschern
  • Dieser Gruppe gehört am Anfang des Spiels an

Während dem durchspielen werdet ihr auf zahlreiche Figuren treffen, die sicherlich allesamt ihre eigenen Hintergrundgeschichten haben. Einige wurden schon gezeigt, wie diese aber heißen und welchen Platz sie im Spiel einnehmen, ist bisher unbekannt.

Welche Engine werkelt hinter Starfield?

Bethesda arbeitet seit jeher mit der hauseigenen Creation-Engine, die unter Spielern nicht ganz unumstritten ist, da relativ buganfällig und mittlerweile auch nicht mehr ganz auf der Höhe der Zeit. Um dieses Mammutprojekt dennoch auf eure Bildschirme zu zaubern, wurde dazu die Engine komplett überarbeitet und eine völlig neue Iteration “Creation Engine 2” programmiert. Das sah man direkt an einer deutlich verbesserten Ausleuchtung und mehr Details, als je ein Bethesda Spiel zuvor jemals geboten hat. Dabei fiel aber auf, das die Geschichtsanimationen zwar besser wurden, die Augen der bisher vorgestellten NPCs aber nach wie vor eher Tod wirken. So scheinen die Dialoge auch in Zukunft frontal abzulaufen und unserer eigener Charakter wird dabei kein Wort verlieren. Kurz gesagt, er bleibt stumm!

Die Gesicher haben sich bei Starfield massiv verbessert.

Obendrein sah man bei den Weltraumschlachten und auch auf den Planeten ein überarbeitetes Partikelsystem. In den Raumschiffen selbst, die man übrigens komplett selbst bauen kann – dazu aber später mehr – strotzten die Innenräume nur so vor Details. In den Cockpits gibt es sehr viele Anzeigen und Armaturen, die auch korrekt funktionieren. Grafisch bewegt sich also Bethesda, auf einem ganz neuen Level. Zwar gibt es Genrevertreter, die weitaus besser aussehen *zu star citizen schiel*, aber man muss hier bedenken, dass diese Engine nicht nur paar Innenräume und eine Open-World zu stemmen hat. Sicherlich wird man bis zum Release 2023 noch an einigen Stellen feilen, große Änderungen dürften wir aber nicht mehr erwarten. Somit dürfte Starfield in die Geschichte Bethesdas als neuer grafischer Meilenstein eingehen. Zu mindestens was Bethesdas eigener Spielekatalog angeht.

Die Umgebungen strotzen vor Details. Hier die Kommandobrücke eines selbst gebauten Spaceships.

Wie spielt sich den nun Starfield?

Ganz ehrlich, das kann ich euch noch nicht sagen, da bisher noch kein Mensch auf diesem Planeten (außer natürlich den Entwicklern selbst) und sicherlich auch keiner auf irgendeinem anderen (höhö!) – Starfield je gespielt hat. Sicher ist, es wird ein Mix aus Ego-Shooter-Ballereien, die man wahlweise auch in der Third-Person-Ansicht spielen kann. Allgemein wird die Fortbewegung meist in First Person oder Third Person stattfinden, oder ihr fliegt euer Raumschiff, heizt mit einem Geländefahrzeug über die Planetenoberfläche und per Fuss unterstützt euch ein Jetpack.

Zu dem Ganzen gesellt sich Erkunden, Weltraumschlachten, Ressourcen farmen, dein Spaceship customizen und eben halt ein Rollenspiel mit einem umfangreichen Dialogsystem, was die Weiterentwicklung eures Charakters und auch die Story, je nach Entscheidungen, beeinflusst. Dabei wird Loot eine wichtige Rolle spielen, was wir an diversen Stellen im Spiel in Kisten finden. Im Video wurde dazu eine Kiste mit einem digitalen Schloss versehen. Nette Gameplay-Mechanik wenn ihr mich fragt!

Das Digipick, nichts anderes als ein digitale Variante der Schloss-Minispiele aus Skyrim.

Das Gunplay im Detail

Kein Scherz, als ich das Gunplay sah, musste ich zu aller erst an Cyberpunk 2077 denken. Der Aufbau des HUDs, die Waffenanimationen, das Nachladen, all das fand ich recht ähnlich, zu mindestens, was die Ego-Perspektive betraf. Dabei sahen die Ballerein noch recht unfertig und eher Bethesda-typisch “clunky” aus. Die Waffen selbst wird es einerseits überall in Missionen zu finden geben, aber auch das craften sowie das verbessern der Waffen im Raumschiff, ist an einer Werkbank möglich. Dazu kann jede Waffe mit unterschiedlichsten Mods und Aufsätzen verändert werden. Um euch eine Waffe zu craften, müsst ihr Ressourcen sammeln. Dazu scannt ihre eure Umgebung nach vorhandenen Ressourcen ab und baut diese mit einem Cutter ab. No Mans Sky lässt grüßen!

Jede menge Waffen!

Die Auswahl der Waffen wird sich in Standardwaffentypen wie Sturmgewehre, Rifles, Shotguns, Scharfschützengewehre und so weiter aufteilen. Sicherlich wird es auch Laserguns und exotische Protoypen geben. Kann mir auch sehr gut vorstellen, das man zu speziellen Waffen, sogenannte Blaupausen finden muss, um diese craften zu können. Die Ladeanimationen sahen dabei im Detail “okay” aus. An den Detailreichtum eines Cyberpunk 2077, kommen sie aber nicht heran. Ein paar Waffen sind aber nun bekannt.

Waffen, die man aus dem Trailer entnehmen konnte:

All die Bezeichnungen sind aus dem Trailer entnommen. Teilweise konnte man diese an den Waffen recht schlecht erkennen. Daher keine Gew(e)hr das diese auch wirklich so heißen.

Waffenmodding im Detail Dank eines Screens, der kurz gezeigt wurde, kann man, nachdem man in diversen Bereichen die Forschung vorangetrieben hat, einige Mods an der Waffe anbringen und damit signifikant ihre Werte verändern. Neben Barrel Mods, wird es Grip, Optics and Sights sowie Muzzle Mods geben. Ob diese bei jeder Waffe gleich, oder pro Waffe anders sind, ist noch unklar. Diese Forschung wird dann voraussichtlich mit dem Farmen von diversen Materialien einhergehen.

Basenbau und Raumschiff Bastelei!

Wolltet ihr schon immer mal ein Haus auf dem Mars? Starfield machts möglich! Was ihr in Fallout 4 schon konntet, werdet ihr hier ebenfalls können. Baut eure Basis auf einem Planeten, stellt dort eine Hand voll Mitarbeiter ein und lasst forschen oder Ressourcen sammeln. Dabei dient diese Basis auch zum Schutz und als Lager. Im Editor könnt ihr dabei aus zig Modulen wählen, um eure Basis euren persönlichen Wünschen anzupassen.

Und wenn wir schon beim fleißigen bauen sind, warum nicht gleich noch ein eigenes Raumschiff zusammenklöppeln. Starfield gibt euch als erstes Spiel überhaupt, die Möglichkeit, aus einem riesen Baukasten euer eigenes persönliches Raumschiff zu bauen. Dazu könnt ihr aus zig Modulen in diversen Kategorien wählen, diese farblich anpassen und eure eigene Crew einstellen. Interessant wird sein, ob es auch vorgefertigte Raumschiffe gibt, für die, die auf sowas eher weniger Lust haben. Mittlerweile wurde zu mindestens bekannt, das ihr bei Welträumflügen andere Raumschiffe klauen, oder einfach deren Ressourcen ausschlachten, könnt.

Fazit und persönliche Meinung

Wie ihr seht, ist Starfield hochambitioniert! Die schiere Größe und das Vorhaben sind bisher einmalig und könnte, insofern gut umgesetzt, ein neuer Meilenstein in der Geschichte des Gamings darstellen. Dabei klangen aber auch einige Sachen so, als würde man sich schlicht übernehmen. Das richtige Erwartungsmanagement eurerseits ist hierbei sehr wichtig. Bethesda selbst und auch Todd Howard, der dieses Projekt leitet, hat nach dem Showcase noch einige Dinge richtig gestellt, um die Erwartungen nicht ins unermessliche zu treiben. Jetzt kommt es halt darauf an, in welchem Zustand Starfield 2023 auf den Markt kommt und inwiefern das RPG seine gesteckten Ziele in ein spannendes und spaßiges Gameplay verpacken kann. Oder ob es eine Katastrophe wie Fallout 76 wird, was anfangs einen regelrechten Shitstorm erlitt. Ich persönlich bin seit Cyberpunk 2077 sehr vorsichtig geworden, was derartige Vorhaben und dessen Versprechen angeht. Entwickler verfallen leider zu gern in das Muster regelrechte Superlative zu bewerben, um damit später – gelinde gesagt – auf die Fresse zu fliegen. Versteht mich nicht falsch. Ich freue mich auf Starfield, habe aber im Hinterkopf eine gewisse Skepsis, die die volle Freude leider nicht zulässt. Wollt ihr die Gameplay-Präsentation selbst nochmal anschauen? So könnt ihr das hier tun.

Wie findet ihr bisher Starfeld? Habt ihr Bock es sofort zu spielen, oder seid ihr nach dem Reveal eher abgeneigt? Schreibts mal bei Twitter in die Kommentare!